Raphael Lemkin – Seine Autobiografie und die Debatten um Genozid heute11. Juni 2021 | 19.00 Uhr

Rotunde Bochum, Konrad-Adenauer-Platz 3, 44787 Bochum

 

Migration und Menschenrechte

 

RAPHAEL LEMKINS AUTOBIOGRAFIE
IHRE BEDEUTUNG FÜR DIE DISKUSSION ÜBER GENOZID HEUTE

 

Diskussionsveranstaltung anlässlich des Erscheinens der Autobiografie von Raphael Lemkin in deutscher Sprache

 

ISBN 9783981761436

Es diskutieren

Prof. Dr. Dietmar Köster
EU-Parlament, Menschenrechte-Ausschuss

PD Dr. Kristin Platt
Institut für Diaspora- und Genozidforschung, Ruhr-Universität Bochum

Prof. Dr. Fabian Klose
Forschungsrat der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Universität Köln

Mateusz Falkowski
Stellvertretender Direktor des Pilecki Institut, Berlin

Diskussionsleitung

Katharina Schuler (MA)

 

Die Veranstaltung wird über Zoom live übertragen. Eine persönliche Teilnahme ist am Veranstaltungsort in begrenzter Anzahl möglich.

 

Winston Churchill erklärte während des Zweiten Weltkriegs Ende 1941, dass die Nazis ein „namenloses Verbrechen“ begingen. Der Jurist und Humanist Raphael Lemkin verschrieb sich der Suche nach einem angemessenen Begriff für diese Akte menschlicher Barbarei. Dank seiner Studien in Philosophie, Philologie und im Recht gelang Lemkin 1943 die Prägung des Neologismus Genozid. Durch sein persönliches Engagement sorgte er für das Zustandekommen der Genozidkonvention der Vereinten Nationen im Jahr 1948.

Ohne Auftrag. Die Autobiografie von Raphael Lemkin erzählt vom Leben dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit in der Geschichte des 20. Jahrhunderts. Von einem Menschen mit moralischer Vorstellungskraft und staatsbürgerlicher Überzeugung, der uns bewiesen hat, dass die Suche nach Gerechtigkeit und der Schutz der Menschenrechte nicht bloße Ziele sind, sondern Wirklichkeit werden können.

Raphael Lemkins ungewöhnliche Lebensgeschichte spiegelt die Geschichte Europas unter den Beben des 20. Jahrhunderts und zeigt das Streben nach einem Geist universeller Menschlichkeit. Getreu der Maxime Tolstois, „an eine Idee zu glauben, erfordert, sie zu leben“, machte Lemkin die Verwirklichung seiner Idee zu seinem Lebensinhalt.

In der Veranstaltung erfahren Sie von diesem außergewöhnlichen Leben und seiner Bedeutung für die Diskussion über Genozid heute.

Eine Kooperationsveranstaltung von: Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen (Bonn), Pilecki-Institut (Berlin), Arbeiterwohlfahrt (Bochum) und dem Fritz Bauer Forum (Bochum).

Header-Foto: ©Amir Kh. Die Gedenkstätte für den Völkermord an den Armeniern ist Armeniens offizielle Gedenkstätte für die Opfer, sie wurde 1967 auf dem Hügel Tsitsernakaberd in Eriwan errichtet.

 


 

Zur Veranstaltung anmelden

Mit dem Absenden des Registrierungsformulars stimmen Sie der Verarbeitung der eingegebenen Informationen durch das FRITZ BAUER FORUM der BUXUS STIFTUNG gGmbH zu. Das FRITZ BAUER FORUM kann die von Ihnen auf der Grundlage von Artikel 6 Absatz 1a der EU-Datenschutzverordnung angegebenen Daten zum Zwecke der Durchführung der Veranstaltung(en) verwenden: zur Bearbeitung von Anmeldungen, zur Bestimmung der Teilnehmerzahl und gegebenenfalls zur Zulassung. Bei digitalen Veranstaltungen verwenden wir Ihre Daten, um Ihnen einen Link zur Veranstaltungsteilnahme zu senden. Wir werden Ihre Daten innerhalb einer Woche nach der Veranstaltung löschen. Sie sind berechtigt, Ihre Einwilligung jederzeit zu widerrufen. Bitte senden Sie uns hierzu eine E-Mail an info@buxus-stiftung.de . Detaillierte Informationen zu unseren Datenschutzrichtlinien finden Sie in der Online-Datenschutzerklärung hier. Wir behalten uns das Recht vor, Bilder, Ton und Film während der Veranstaltung aufzunehmen. Diese werden für allgemeine PR-Zwecke verwendet, einschließlich der Dokumentation und Berichterstattung über die Veranstaltung.