19.03.2020

Interviews mit Yirgalem Fisseha, Samson Salomon und Bethlehem Isaak

YIRGALEM FISSEHA, SAMSON SOLOMON, BETHLEHEM ISAAK und MERON ESTEFANOS führen den jahrzehntelangen Kampf ihrer Eltern und Grosseltern für Freiheit und Demokratie in Eritrea fort. Sie setzen dabei bewusst auf friedliche Mittel. Für den Fritz Bauer Blog haben wir mit ihnen gesprochen und setzen nach YIRGALEM FISSEHA die Reihe fort mit

SAMSON SOLOMON (hier anklicken)

Samson Solomon ist der Sohn des ehemaligen Direktor für Telekommunikation Solomon Habtom. Habtom wurde 2003 verhaftet. 14 Jahre lang verbrachte er ohne Anklage oder Gerichtsverfahren im Carcheli Gefängnis in Asmara, ohne jeglichen Kontakt zu seiner Familie oder zur Aussenwelt. Er verstarb 2017.

Samson Solomon kam 2002 nach Deutschland. Er studierte Linguistik, Politikwissenschatten und Soziologie  an der Universität Marburg.  Heute lebt er in Frankfurt. Nach dem Tod seines Vaters entschloss sich Samson den Kampf für Demokratie und Rechtstaatlichkeit in Eritrea in seinem Sinne weiter zu führen. Er ist Mitbegründer der YAKIL! (Es reicht!) Protestbewegung. Er leitet Seminare und Workshops mit dem Ziel, die eritreische Gemeinschaft im Exil  politisch zu engagieren. 2019 veröffentlichte er sein erstes Buch, Risti Gujle 15  (Das Erbe der G-15).

Beitrag und Interviews: Susanne Berger (Washington D.C., USA)
Film: Jakob Gatzka (Vierkirchen, Deutschland)
Foto: Headerbild Martin Schibbye, Future of Eritrea, Students going home from school in Asmara, Eritrea

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